Angefangen hat es mit einigen Konfis und ein paar Broten am Wochenende. Heute verarbeiten wir in der Kulinarischen Werkstatt viele eigene Früchte, Beeren und Gemüse sowie zugekaufte Produkte zu über achzig Sorten Konfi, zehn Sorten Sirup, Süss-Saurem, verschiedenen Suppen und würzigen Leckerbissen wie Pesto, Chili im Öl und Kräutersalz.

Ausserdem können wir seit dem Kauf eines neuen Brennhafens wieder selbstgebrannte Schnäpse anbieten.                                                                                                                             
Weniger stark, dafür umso lieblicher sind unsere Liköre, allen voran der legendäre Eierkirsch.

Aber auch für Fleischliebhaber haben wir einiges zu bieten. Jungrind-Mischpakete von eigenen Tieren kann man bestellen und feine Wurstwaren und Mostbröckli finden sich meist im Kühlschrank unseres Ladens.

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Monatsbrot

Seit April 2014 widmen wir jedem Monat ein passendes Spezialbrot.

Den Anfang machte das schon früher regelmässig gebackene und beliebte Bärlauchbrot. Im Mai lieferte der Frühling die Hauptzutat für das Brennesselbrot und auch im Juni bot der Garten allerlei Zutaten für ein würziges (Un)kräuterbrot. Weiter ging es im Juli mit dem Tomatenbrot, das wir den Kunden zuliebe noch Monate später manchmal backen. Im August backten wir ein knuspriges Baumnussbrot, im September war der Kürbis überall - auch im Monatsbrot - vorherrschend und im Oktober inspirierten die zahlreichen Rüebli aus unserem Garten zum orangen Rüeblibrot. Das November-Brot brauchte einige Anlaufzeit, aber als das benötigte Mehl und die richtige Mischung gefunden war, hatten wir ein schmackhaftes Marronibrot anzubieten. Den Jahresabschluss machte schliesslich im Dezember das Tannenbrot - ein helles Brot, gespickt mit Rottannennadeln und ein gutes Beispiel für die Idee hinter diesen Monatsbroten:
mit saisonalen Zutaten - möglichst aus der Nähe - neue Kreationen austüfteln, unseren Kunden Abwechslung bieten und sie mit teilweise gewagten Kombinationen überraschen.

Auch 2015 führten wir die Tradition des Monatsbrotes fort.
Für Gesundheitsbewusste oder einfach Liebhaber dunkler, gehaltvoller Brote gab es im April ein Weizenkleienbrot mit Leinsamen. Im Mai verwerteten wir die letzten gelagerten Zwiebeln zu einem Zwiebelbrot, worauf es im Juni etwas weniger würzig-intensiv, dafür knusprig und fein mit dem hellen Milchbrot weiterging. Im Juli gab es ein Nussbrot, im August ein weiteres Tomatenbrot, diesmal mit Tomatentapenade bestrichen und eingerollt und im September schliesslich ein chüschtiges, dunkles Roggenbrot. Auch dieses Monatsbrot ist so beliebt (u.a. bei uns selbst), dass es noch länger regelmässig angeboten wird. Im Oktober rodeten wir die Salbeistöcke im Garten und backten mit viel Butter ein würziges "Saltimpane". Für spannende Schärfe sorgten im November die Chilischoten im Chilibrot und zum Schluss boten wir im Dezember ein kernen- und körnerreiches Hirtenbrot an.